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________________________________________________________________________________________________ Kampf um Cabourg __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ ( gespielt nach Regelwerk 1.0.)
Spielplatte mit 4 Modulen a´50x50cm. Alle Häuser können betreten werden und Hecken gelten als unüberwindbare Hindernisse. Mittig auf jedem Modul befindet sich ein Geländemarker. Jeder eroberter Geländemarker bringt den Spieler 1 Punkt. Die Punkte pro Marker wurden auf maximal 4 festgelegt.
Eintausch der Punkte: 10 Punkte = doppelter Spielzug oder eine Reserveeinheit. 2 Punkte = Haftladung für Infanterie 2 Punkte = errichten einer Sandsackstellung
Luftunterstützung, Artillerie ist in diesem Spiel nicht möglich. Gewonnen hat der Spieler der alle Marker erobert, oder alle gegnerischen Einheiten vernichtet hat.
Aufstellung für beide Armeen: Die Armeen konnten jeweils am Rand eines Spielfeldmoduls (50x50cm) aufgestellt werden. Ein unbesetztes Geländemodul muss sich zwischen den Armeen befinden.
Deutsche Aufstellung: 3 Infanterieeinheiten mit MGs und Mörserteams. Eine Infanterieeinheit befindet sich in einem SdKfz 251. (zu sehen ist nur das Fahrzeug), 1 Pak mit Bedienmannschaft (3 Mann), Offizier und Funker, als eigenständiger Trupp. 1 Flakteam (Vierlingsflak) mit Bedienmannschaft (3 Mann), Offizier und Funker, ebenfalls als eigenständiger Trupp.
Amerikaner: 3 Infanterieeinheiten mit MGs und Mörserteams. 1 Bren Carrier mit Pakgeschütz (Bedienmannschaft befindet sich in dem Carrier), 1 Jeep, 2x M8 Grayhount.
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Spielzug 1.
Die deutschen Infanterie teilt sich in zwei Gruppen auf, wobei der eine Trupp sich schnell in Richtung des linken Markers bewegt.
Der zweite Trupp und d bewegt sich durch die Stadt in Richtung erster Marker. Das SdKfz 251 lässt anschließend die aufgesessene Infanterieeinheit absitzen und die ersten Infanteristen nehmen dadurch gleichzeitig den ersten Marker ein.
Die Pak wird in die Stadt geschoben und die Flak als Sicherung in Richtung zweiter Marker.
Die Amerikaner teilen ihre Armee ebenfalls in zwei Gruppen auf. Der Jeep erobert den ersten Marker und die beiden M8 sichern die Zufahrtsstrasse. Noch etwas unschlüssig, wird der Carrier mit Pak auf die Strasse gefahren. Die Besatzung bleibt dabei noch aufgesessen, um im nächsten Spielzug eventuell auf Überraschungen schneller reagieren zu können.
Spielzug 2.
Der linke deutsche Infanterietrupp bewegt sich weiter in Richtung zweiter Marker. Ein MG wird dabei in die Ruine gebracht, um den zweiten Marker und das Umfeld zu sichern. Das deutsche Pakgeschütz ist in Schussreichweite zu den M8 und erwürfelt auch einen Treffer. Die restliche deutsche Infanterie besetzt ein paar Häuser und bewegt sich in Richtung rechter Marker.
Im Schutz der Gebäude wird der Angriff fortgesetzt.
Die Amerikaner bewegen sich im Schutz der Hecken rasch auf die beiden unbesetzten Marker zu. Der getroffene M8 zieht sich zurück. Er ist zum Glück nur leicht beschädigt. Das amerikanische Pak-Geschütz wird nun doch an dem Ort platziert, um die Strasse zu sichern.
Der zweite M8 bewegt sich aus dem Schussbereich der deutschen Pak und geht hinter einem Haus in Deckung.
Der Jeep ist vom zweiten Marker nur noch wenige Meter entfernt. Jedoch sind die Deutschen schon sehr nah und ein erobern des Markers wird um so schwieriger.
Spielzug 3.
Die Deutschen wollen die Einnahme des Markers vereiteln und bringen sich in die Nähe des Markers. Das MG des Sdkfz. 251. beschädigt den Jeep nur leicht, muss jedoch selber einige Treffer einstecken. Ein Infanterist ist in Wurfreichweite und wirft für 2 Punkte eine Haftladung. Schwer beschädigt und vollkommen Fahrunfähig kann das 251. in der nächsten Runde nur noch schießen.
Auf der anderen Seite sind die Deutschen schneller und können den Marker erobern. Die Amerikaner sind noch ausserhalb des Markerbereiches und können somit die Eroberung nicht verhindern. Jedoch setzen die sofort den Angriff fort, um den Marker so schnell wie nur möglich zurück zu erobern.
Spielzug 4.
Die Amerikanern strömen in Richtung des Markers und vernichten einige deutsche Truppen. Der deutsche Soldat im Haus leistet erbitterten Widerstand und die Amerikaner schaffen es nicht Ihn aus dem Gebäude zu bekommen. Der Marker selber wäre für die Amerikaner in Reichweite, kann jedoch noch nicht eingenommen werden, da sich in dem Markerbereich noch ein paar deutsche befinden.
Ein Rückzug der Deutschen an diesem Ort würde gleichzeitig bedeuten, das der deutsche Soldat das Gebäude verlassen muss, um den Kontakt zu seinem Trupp nicht zu verlieren. Zusätzlich wäre der Marker wohl verloren, da der fliehenden deutsche Soldat ein leichtes Ziel wäre und sich somit kein Deutscher mehr in dem Markerbereich sich befinden würde.
Spielzug 5.
In den folgenden Spielzügen entbrennt ein heftiger Kampf um den linken Marker. Ein kompletter deutsche Trupp wird durch den heftigen Beschuss der Amerikaner fast aufgerieben. Der letzte deutsche Schütze im Gebäude war kurz vor der Flucht, konnte aber durch das Überleben seines Offiziers die Stellung halten.
Die Amerikaner verlieren jedoch zwei komplette Infanterietrupps durch die deutschen MGs, die eine optimale Deckung hatten. Der Angriff der Amerikaner war ein Desaster!
Allein die Vierlingsflak erwies sich von dieser Position aus als sehr nützlich und vernichtete sogar den Carriere.
Auf der rechten Seite wurde ebenfalls hart kämpft. Die Amerikaner erzielten zwar einige deutsche Verluste, mussten jedoch selber auch einige schwere Verluste verbuchen. Die amerikanischen Mörser waren nicht sehr schlagkräftig, da teilweise kein Sichtkontakt zu den deutschen Einheiten bestand.
In den besetzten Häusern hatte man einen guten Überblick auf das Schlachtfeld und konnte die amerikanische Infanterie auf Distanz halten.
Spielzug 6.
Da noch kein deutscher Trupp zu 100% vernichtet war, man aber 10 Punkte für eine Reserveeinheit ausgeben wollte, wählte man ein weiteres SdKfz 251 ohne Infanterietrupp.
Durch die schweren amerikanischen Verluste, setzte man alles auf eine Karte und versuchte mit den Rest der Armee die Stadt, sowie den rechten Marker einzunehmen.
Bei diesem Angriff wurde der erste deutsche Trupp vernichtet und der Marker stand vor der Eroberung.
Die Deutschen hingegen versuchten den Angriff so schnell wie nur möglich zu beenden. Jedoch konnten so gut wie keine Verluste verzeichnet werden.
Spielzug 7.
Die nächsten Spielzüge waren hingegen für beide Armeen verlustreicher. Fast jede Einheit erlitt einige Treffer oder wurden komplett vernichtet.
Die Amerikaner konnten jedoch einen Marker erobern und so in den Besitz der angesammelten Punkte kommen.
Spielzug 8.
Diese Punkte wurden sofort für eine Reserveeinheit eingetauscht und am Rand platziert. Die Deutschen nutzten die Zeit für einen Gegenangriff und erzielten wieder einige Treffer. Das deutsche Pakgeschütz wurde aufgegeben, um einen stark dezimierten Infanterietrupp mit Soldaten aufzufüllen. Der deutsche Gegenangriff richtete sich auf das amerikanische Pakgeschütz, deren Bedienmannschaft komplett vernichtet wurde.
Spielzug 9.
Die Deutschen lösten wieder 10 Punkte für eine Reserveeinheit ein, der diesmal aus einem Infanterietrupp bestand. Der rechte Marker konnte von den Amerikanern nicht gehalten werden und stand wieder kurz vor der Zurückeroberung.
Die amerikanische Reserveeinheit rückte schnell in Richtung eigenes Pakgeschütz vor. Ziel war es, die Stadt vor der deutschen Reserveeinheit zu erreichen.
Spielzug 10.
Die einzelnen versprengten deutschen Truppen verhinderten ein schnelles Vorrücken der Amerikaner. Die Deutschen eroberten den Marker auf der rechten Seite zurück. Die Amerikaner brachen den Vorstoss ab und errichteten eine Stellung auf der Strasse.
Spielzug 11.
In den nächsten Spielzügen versuchten die Amerikaner weiter den Druck zu erhöhen und griff in Richtung Stadt und rechter Marker an. Doch wieder erreichten die Angriffe nicht ihr Ziel und starke Verluste mussten hingenommen werden.
Spielzug 12.
Der letzte Spielzug für die Amerikaner war wieder von großen Verlusten geprägt. Allein die Tatsache, das den Deutschen wieder an die 10 Punkte zur Verfügung standen und von einer erneuten Reserve auszugehen war, zogen sich die Amerikaner zurück und überliessen den Deutschen das Schlachtfeld.
Die Deutschen haben somit das Spiel gewonnen.
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